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Der heute nicht mehr besiedelte Ort liegt ungefähr zwischen Hohenseeden und Güsen südlich der Bahnlinie im Wald und gehört zur Gemarkung der Gemeinde Güsen. Er wurde bereits im Mittelalter gegründet (Ersterwähnung 1209 als Penekesdorf), ging aber Ende des 15. Jh. wieder ein. 1759 legten die damaligen Besitzer der Feldflur, die Edlen von Plotho, Herren auf Parey, an der alten Dorfstelle das Vorwerk "Pennigsdorf" an. Im 19. Jh. wurde in diesem Vorwerk noch ein Gutshaus der Familie von Plotho auf Zerben angelegt. Zu Beginn des 20. Jh. existierte hier auch noch eine Försterei. 1916 wurde das Gelände an die Deutsche Sprengstoff AG verkauft. Ab 1917, also noch während des 1. Weltkrieges wurde hier Sprengstoff produziert. Nach dem Krieg wurde Nitrozellulose für die Film- und Kunstseideproduktion hergestellt. Ab 1934 begann der Aufbau eines Zweigwerkes der Dynamit AG Köln-Troisdorf. Im Schutz des Waldes enstand eine moderne Munitionsfabrik. In diesem Zusammenhang wurde das ehemalige Gutshaus abgerissen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Werk demontiert. Unter Nutzung bestehender Gebäude wurde hier nach 1945 ein Tanklager der Sowjetischen Armee eingerichtet. Die Russen blieben bis 1991/92 als alle russischen Streitkräfte aus Deutschland abgezogen wurden. Noch heute ist der ehemalige Militärstandort Sperrgebiet.
Falls Sie noch weitere Informationen wünschen, verweise ich auf die Festschrift "750 Jahre Güsen" von 1971 und den Artikel des Genthiner Stadtarchivars John Kreutzmann in der Genthiner Volksstimme vom 30. März 2001. 03.12.2009 15:42:58 Uhr
ich suche nach einem Ort im JL mit Namen
"Penningsdorf" oder ähnlich.
Für eine kurze Info wäre ich dankbar. 02.12.2009 07:29:19 Uhr
Wolfsabschuß im Jerichower Land
Eines vorweg: Ich zähle mich zu den sachlich orientierten Naturfreunden und bin durchaus ein Befürworter der Jagd, solange natürliche Beutegreifer zur Regulierung der Wildbestände fehlen und sie(die Jagd) den ihr ursprünglich angedachten Hegeauftrag erfüllt. Mir fehlt aber jegliches Verständnis für Vertreter der grünen Zunft, die ihre Pachten als persönliche Spielzimmer und das darin befindliche Wild als ihr Privateigentum ansehen.
Während in vielen Regionen die Jagd nicht in der Lage ist oder sein will, ausufernde Schalenwildbestände zu regulieren, wird gegen wenige Wolfsrudel oder Einzelgänger Stimmung gemacht, die von den Herren mit Jagdschein offenbar als (Nahrungs)konkurrenten angesehen werden. Aus objektiver Sicht ist jedoch die Rückkehr von Wolf, Luchs und Co. ein Segen für die Waldwirtschaft selbst, denn die durch zu hohe Schalenwildbestände verursachten Schäden sind nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht beklagenswert. Ein gesund nachwachsender Wald ist als "grüne Lunge" auch in unseren Breiten wichtigster Faktor für den Klimaschutz und weitaus bedeutsamer, als permanente Repressionen gegen die Autofahrer.
Leider wird auch in den Medien die Angst vorm bösen Wolf durch schlecht recherchierende Journalisten und auflagenfördernde Horrorszenarien, die jeglicher Sachlichkeit entbehren, munter gefördert. Spitzenreiter dabei ist ein "meinungsbildendes" Blatt, das den Isegrimm immer wieder als zähnebleckendes Monster abbildet und tränenschwer berichtet, wie "ganze Dörfer Angst um ihre Kinder haben". Aber auch in der MZ war leider vor einigen Monaten ein ausführlicher Artikel abgedruckt, in dem ein Harzer Jäger die Rückkehr des Luchses beklagt. Die Katze würde dort die Muffelwildbestände dezimieren, die doch dem Wanderer tagsüber etwas fürs Auge böten, während das Rehwild nur nachts unterwegs sei. Entweder ist dieser Herr frei von jeglicher Kompetenz, oder er versucht mit solchen Aussagen die öffentliche Meinung der "Nichtwissenden" zu beugen.
Obwohl das aus Korsika eingeschleppte Mufflon nicht in unser Gebiet gehört, haben wir uns mit diesem schönen und eindrucksvollen Wildschaf arrangiert. Aber seit wann sind denn Rehe nachtaktiv? Es wäre zum Lachen gewesen, wenn der muntere Waidmann bei seinem persönlichen Jägerlatein nicht auch noch vor einer ganzen Wand voller Trophäen abgelichtet worden wäre, vorrangig zig Gehörne von dem Muffelwild, das dem Luchs zum Opfer fällt. Alle an Kadavern im Wald gefunden? Auch er sollte seinen Jagdschein abgeben.
Aber zurück zum Wolf. Er sei uns willkommen, willkommener als Dummköpfe unter Waffen. Ich hoffe doch sehr, dass der Schütze aus dem Jerichower Land nicht mit einer eher symbolischen Strafe davonkommt und weiter sein Unheil in Wald und Flur treiben kann. Irrtum oder Versehen scheiden definitiv aus, denn es ist erstes Gesetz für den jagdlichen Schützen, das zum Abschuß bestimmte Tier zweifelsfrei anzusprechen (d.h. zu identifizieren), bevor der Finger den Abzug krümmt. Das heißt im Klartext, dass bei den kommenden Ermittlungen und einer evtl. Anklage Irrtum oder Fahrlässigkeit überhaupt nicht in Betracht kommen können und dürfen.
09.06.2009 16:03:38 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Erschrecken habe ich von dem getöteten Wolf gelesen. Haben wir es denn immer noch nicht gelernt? Gibt es immer noch Hirnverbohrte, denen der Umgang mit streng geschützten Tieren egal ist, die sich einfach über das Gesetz stellen? Das darf nicht unbeantwortet bleiben und die "Jagdgesellschaften" sollten das ihrige tun, um hier nicht als Brutstätten für Tiermord behandelt zu werden. So nicht! Den Namen dieses Mörders sollte man veröffentlichen und diesen Mörder ächten - nach einer mehrjährigen Freiheitsstrafe! 09.06.2009 08:31:29 Uhr
Hallo, ein kleines Lob für die Seite! Die Informationen sind hier wunderbar zentral zusammengefasst. Da kann sich der ein oder andere Landkreis noch eine Scheibe von abschneiden...mir hat sie jedenfalls weitergeholfen, Danke!
Liebe Grüße,
<a href="http://www.thatsdave.com" title="Private Homepage von David Hofmann">Private Homepage von David Hofmann</a> 01.04.2009 07:27:41 Uhr
heute am 24.11.08 möchte ich noch einmal auf den dorfanger in kleinwulkow zurückkommen.die strasse ist seit einem jahr fertiggestellt.sie sieht aber aus als wenn sie schon viele jahre alt ist.ausbesserungsstellen an einigen stellen.nach regen stehen pfützen auf der der strasse .die sogenannte ökorinne ist eine stolperfalle.die strasse ist jetzt so schmal,das entgegenkommende fahrzeuge kaum bzw.garnicht aneinander vorbeikommen.die ökorinne läst z.b.ein ausweichen von der strasse nicht zu.sehen sie sich das monster von strasse an.im zubringer zu den feldern kann man noch reste der alten ziegelstrasse sehen.alt ,aber dem dörflichen bild angepasst.die fahrzeuge der anlieger und die friedhofsbesucher können ihre fahrzeuge nicht mehr im dorfanger stehen lassen,dazu ist sie zu schmal,es sei den auf dem grünstreifen,aber dann ist man nicht sicher,ob die dame vom ordnungsamt der vwgs kommt und gebührenzettel schreibt.alles in allem,kein gewinn für das dorf kleinwulkow,aber kosten für den stümperhaften strassenbau mit staatlicher förderung.eigendlich schade,um diese alte strasse. 01.12.2008 10:20:06 Uhr
Noch einmal Kleinwulkow, leider sind die Versuche, die von 79 Bewohnern von Kleinwulkow unternommen worden sind, bisher erfolglos geblieben. Weder der Landrat, noch der Leiter des Amtes für Landwirtschaft und Flurneuordnung haben sich bisher gemeldet. Am 8.1o.o7 soll der Baubeginn sein. Man wird dabei die Alte Ziegelstrasse (1884 fertig gestellt) raus reißen und durch eine nichts sagende Betumenstraße ersetzen. Welch ein kultureller Abstieg. Die Aussagen der Planerin Frau Seidel sind vorsätzlich falsch. Sie sagt, die Straße wäre fertig und müsse weg, insbesondere auch deshalb weil die Straße schon über 120 Jahre alt ist. Welch eine Aussage. Ein Schelm der dabei etwas Böses denkt. Aber Frau Seidel ist mit ihrer Fa. als Projektantin beteiligt. Für die Vermessung hat sie bereits rund 8.8oo Euro erhalten. Nach wie vor sind die Bewohner von Kleinwulkow, die gegen den Ausbau der Straße sind, der Meinung, dass die Straße sehr wohl ihre Aufgabe als Anliegerstraße erfüllt, denn nach wie vor fährt der offizielle Bus durch den Dorfanger, obwohl die Straße angeblich fertig ist. Wir wollen jetzt noch versuchen durch einen Gutachter die Straße begutachten zu lassen um die Straße zu retten. Wer kann uns helfen die Straße am Dorfanger in der jetzigen Form zu erhalten. 05.10.2007 10:29:39 Uhr
Den Vorteil in einen mit der Tradition verbundenen Landkreis verbringen zu dürfen ist für mich ein richtiger Genuss. An der Straße der Romanik und der historisch begründeten Bauten und Dörfer sein zu können, ist in meinem Alter einfach schön. Um so trauriger bin ich, dass die Gemeindevertreter der Gemeinde Wulkow die historische Ziegelstraße am Dorfanger durch eineBitumenstrasse austauschen wollen. Ich versuche dies zu verhindern, weil durch den Umbau eine über 120 Jahre alte Anliegerstraße unwiederbringlich verloren geht. Bitte helfen Sie mit die Straße zu erhalten. 24.09.2007 15:18:54 Uhr
Für alle jungen Mädchen / Frauen und Interessierte
Gedichtband „Sommerliebe“ 2007 von Reinhard Blohm
Auszuleihen in der Stadt- und Kreisbibliothek „Edlef Köppen“
Dattelner Str. 1
39307 Genthin
Tel. 03933 805627
Ansprechpartnerin: Frau Cornelia Draeger
Ein wenig Lyrik
„Herbst – Impressionen“
Es zieht eine ferne, verlockend süße Weise,
durch den vom Herbst geschmückten Wald.
Göttliche Melodien, voll von Schmerz und Sehnen,
du und ich, gar gerne finden wollen wir sie bald.
Und tief versteckt in des feuchten Waldes Dunkel
ein Jüngling, bärtig, bocksfüßig, mit langem Haar.
Und er die Flöte so lockend spielend: Es ist Pan,
der Gott des Waldes, ich glaub’ es ist wohl wahr.
Verträumt, lüstern, sitzt er auf dem Eichenstamme:
Wald – und Wassernymphen, ewig begehren ihre Haut;
„Erdenbürger, leuchten soll euch meines Feuers Flamme,
ich hasse nicht das Fremde, doch ihr mir wohl nicht traut!
Seltsame Geister, süßes Ahnen, schweben in der Luft,
nur der Mond zieht einsam auf der Himmels dunkler Bahn.
Ein Stück Hoffnung fasst uns an den kalten Händen,
sieh`, das spiegelnd Wasser, dort schaukelt unser Kahn.
Bang hör’ ich das wiegend Schilfrohr rauschen,
zornig’ stete Rache, weh’ dir Pan - tausendfach.
Eine flüchtig Nymphe wurde unseresgleichen
- zu deiner klagend Flöte, du hast sie gemacht!
Die feuchten, hohen Nebel, längst sind sie gefallen
Geschenk Natur, oh Herz, du bist erfüllt von selig Ruh’.
Bunte Farben taumeln, wirbeln unter Sonnenstrahlen-
vielfältig, übermütig, schön – so wie auch immer du!
Reinhard Blohm 03.09.2007 12:06:46 Uhr
Die Angabe bezüglich der Euleneiche im Forstort Finkenherd ist falsch und wurde umgehend entfernt. 23.07.2007 09:40:15 Uhr
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