Aktionsplan wird fortgeschrieben

In der letzten Kreisausschuss-Sitzung wurde die Fortschreibung des Aktionsplans zum Örtlichen Teilhabemanagement für die nächsten Jahre beschlossen. Damit können die beiden Teilhabemanagerinnen Silvia Müller und Iris Erben die über 50 Einzelmaßnahmen, die 2019 im ersten Aktionsplan festgehaltenen wurden, weiter umsetzen.

Im Fokus stehen neben der Erweiterung der Sportangebote für behinderte und nichtbehinderte Menschen in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund auch die Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr. Hierfür sind in diesem Jahr unter anderem Sensibilisierungsschulungen für die Mitarbeiter der NJL geplant. Auch die Mitarbeiter der Kreisverwaltung sollen im Rahmen von Seminaren für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen weiter geschult werden.

Bereits im letzten Jahr konnten die Teilhabemanagerinnen dank umfangreicher Netzwerkarbeit zahlreiche Burger Händler für die Aktion „Selbstbestimmt. Das ist der Platz für Inklusion“ gewinnen. Dabei wurden in vielen Schaufenstern der Burger Innenstadt Fotos von Menschen mit Beeinträchtigungen ausgestellt, die damit auf ihr Leben und ihren Alltag aufmerksam machten und somit für eine breite Öffentlichkeit sichtbar waren.

Das Örtliche Teilhabemanagement ist ein vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördertes Projekt. Grundlage und Fahrplan für die Arbeit im Landkreis ist der im Jahr 2019 beschlossene Aktionsplan. Ziel ist die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention.