Landkreis schafft Schutzzäune an

Um auf einen möglichen Einfall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Jerichower Land vorbereitet zu sein, hat die Kreisverwaltung spezielle Wildschutzzäune angeschafft. Bei Bedarf kann damit eine insgesamt 25 km lange Barriere durch eine Fachfirma aufgebaut und an den entsprechenden Stellen eingesetzt werden.

Damit die für Menschen zwar unbedenkliche, für Schweine jedoch tödlich endende Krankheit, bei einem Ausbruch eingedämmt werden kann, wird das betroffene Gebiet in drei Zonen eingeteilt - Kerngebiet, gefährdeter Bereich und Pufferzone. Im Umkreis von ca. vier Kilometern wird der Fundort eines mit ASP infizierten Tieres komplett eingezäunt, um den Übergang weiterer infizierter Tiere in die angrenzenden Bereiche (gefährdeter Bereich) zu verhindern. Innerhalb der Pufferzone wird nach dem Maßnahmenkatalog des Deutschen Jagdverbandes und des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit die vorhandene Wildschweinpopulation um 70% reduziert.

Bislang traten ASP-Fälle im östlichen Brandenburg und Sachsen entlang der Grenze zu Polen auf. Verdachtsfälle im westlichen Brandenburg bestätigten sich nicht. Zu den präventiven Maßnahmen zählt neben der Anschaffung des Wildschutzzaunes auch die Reduzierung der Wildschwein-Population durch die Jägerschaften.

Erstellt am: 19.01.2021

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