Landkreis und NJL starten in Verhandlungen zur Konzessionsvergabe

Nachdem die Bewerbungsfrist zur Ausschreibung Konzessionsvergabe-ÖSPV im November 2017 ohne weitere Bewerber ablief, beginnen jetzt die Vertragsverhandlungen zwischen dem Landkreis Jerichower Land und der Nahverkehrsgesellschaft Jerichower Land mbH (NJL).

"Ich bin froh, dass aufgrund der nun möglichen Direktvergabe weiterhin rechtssichere Rahmenbedingungen für das Unternehmen geschaffen werden können. In diesem Zusammenhang danke ich den Mitgliedern des Kreistages, die dafür im Jahr 2017 die Weichen gestellt haben", so NJL-Geschäftsführerin Jutta Frömmrich.

Landrat Dr. Steffen Burchhardt fügt an: "Den Verhandlungen sehe ich sehr optimistisch entgegen. Mit der NJL als kreiseigenes Verkehrsunternehmen haben wir einen verlässlichen Partner an unserer Seite. Das Unternehmen verfügt über alle Voraussetzungen, um den Menschen im Jerichower Land auch zukünftig ein kundenorientiertes Leistungspaket anbieten zu können. Die Mitarbeiter sind kompetent und reagieren auch auf die Herausforderungen bei der Schülerbeförderung flexibel."

Aufsichtsratsvorsitzender Markus Kurze (MdL) spannte den Bogen zur Europäischen Union: "Auf Grundlage des neuen EU-Gesetzes können die Konzessionsverträge nunmehr für zehn Jahre geschlossen werden. Das bietet ein noch höheres Maß an Sicherheit für das Unternehmen und auch für deren Mitarbeiter. Ich halte es für ein wichtiges Signal an unsere Busfahrerinnen und Busfahrer einerseits und andererseits auch für unsere Bevölkerung, denn so bleibt auch zukünftig der ÖSPV flächendeckend mach- und bezahlbar."

Die jetzt noch bestehenden Konzessionen gelten bis Ende Februar 2019. Alle drei Akteure sehen hier einen realistischen Zeitplan, eine weitere Konzessionsverlängerung auf den Weg zu bringen.

Erstellt am: 05.02.2018

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