Zweitimpfung trotz Lieferschwierigkeiten nicht gefährdet

Aufgrund von Lieferschwierigkeiten seitens der Firma BioNTech erhält der Landkreis Jerichower Land am 19. Januar 2021 die vorerst letzte gesicherte Impfstofflieferung vom Land Sachsen-Anhalt. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Durchführung der nun anstehenden zweiten Impfungen. Durch den vorgeschriebenen Rückbehalt der bereits gelieferten Dosen, steht den mobilen Impfteams ausreichend Impfstoff für die notwendige zweite Injektion zur Verfügung. Noch in dieser Woche sind entsprechende Termine für die Zweitimpfung in Seniorenheimen in Gerwisch und Wahlitz geplant. Parallel dazu erfolgt auch weiterhin die Erstimpfung in den noch ausstehenden Pflegeeinrichtungen. Für eine schnellstmögliche Umsetzung wurde die Anzahl der mobilen Impfteams auf drei erhöht, um die Aufklärungsgespräche und Injektionstermine durchzuführen.

Außerdem wird das Impfzentrum Burg am kommenden Freitag erstmals für den regulären Betrieb geöffnet. Nach einem erfolgreich durchgeführten Stresstest in der letzten Woche, erhalten am 22. Januar 2021 ambulante Pflegekräfte direkt im stationären Impfzentrum die Erstinjektion. "Dass wir trotz Lieferstopp weiterhin ausreichend Impfstoff für die Zweitimpfung zur Verfügung haben, zeigt, dass wir die richtige Impfstrategie gewählt haben. Ich hoffe auf eine schnelle Lösung hinsichtlich der Lieferproblematik, damit wir weiterhin unseren Impfplan umsetzen können", erklärt Thomas Barz, Leiter der Corona-Arbeitsgruppe.

Aufgrund der zu geringen Impfstoffkapazitäten ist eine Terminvergabe für das Impfzentrum Burg aktuell noch nicht möglich. Die Kreisverwaltung konzentriert sich bei den Impfungen weiterhin vorrangig auf BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personal in medizinischen Einrichtungen und der ambulanten und stationären Altenpflege. Alle Informationen zur Corona-Schutzimpfung können auf der Internetseite des Landkreises unter https://bit.ly/3hCjxnP eingesehen werden.

Erstellt am: 18.01.2021

Zurück