Förderung Ersatzneubau für das Haus 2 des Bismarck-Gymnasiums in Genthin

Der Landkreis Jerichower Land hat aus der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen (Richtlinie Schulinfrastruktur), RdErl. des MB vom 4. Juni 2018 und 3. Dezember 2018 - 35-813 47-10 - einen Zuwendungsbescheid für die Fördermaßnahme "Ersatzneubau für das Haus 2 des Bismarck-Gymnasiums in Genthin" erhalten.
Es handelt sich hierbei um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von maximal bis zu 2.726.965,00 Euro. Die Förderung erfolgt aus Bundesmitteln.
Abzuschließen ist die Investitionstätigkeit bis zum 31. Dezember 2022. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 6.000.000,00 Euro. Die Finanzierung der Restsumme in Höhe von ca. 3.300.000,00 Euro erfolgt vollständig aus Eigenmitteln des Landkreises.

Die Zuwendung soll finanzschwache Kommunen in die Lage versetzen, in die Verbesserung der Schulinfrastruktur zu investieren. Ziel ist es, hiermit bei der Sanierung und Modernisierung allgemeinbildender und berufsbildender Schulen - auch mit Blick auf in diesem Rahmen notwendige ergänzende Maßnahmen zur Erfüllung digitaler Anforderungen an Schulgebäude - stärker und schneller als bislang zu Verbesserungen zu kommen.

Nach Fertigstellung des Bauvorhabens weist der dreigeschossige Schulneubau acht allgemeine Unterrichtsäume, sechs Fachunterrichtsräume sowie eine großzügige Mensa mit angeschlossener Verteilerküche aus. Für das Lehrpersonal sind neben einem Lehrerzimmer, zwei Teamstationen, vier Vorbereitungsräumen sowie Räumlichkeiten für die Schulleitung und Schulkoordination vorgesehen. Zudem werden ergänzende Nebenräume wie Sanitär-, Hausanschluss-, Lager- und Putzmittelräume integriert. Ein zentrales Element wird der Verbinder sein, der im ersten und zweiten Obergeschoss den direkten Übergang zwischen dem neuen Gebäude und Haus 3 darstellt. Er ermöglicht auch den barrierefreien Zugang zu Haus 3.

Die geplante Bauzeit für den Ersatzneubau erstreckt sich im direkten Anschluss an den Abbruch des Bestandsgebäudes über den Zeitraum vom Oktober 2020 bis Juni 2022.

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