Erneute Verlängerung des Jagd-Finanzfonds der Sauenhalter im Jerichower Land

Der im Jahr 2018 von mehreren Sauenhaltern im Jerichower Land gegründete Jagd-Finanzfonds zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest wurde jetzt erneut modifiziert und verlängert. Um eine mögliche Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern und die Hausschweine zu schützen, sollen mögliche Infektionswege, durch die Reduzierung der Schwarzwildbestände, eingedämmt werden. Ziel ist es den Jägern einen finanziellen Anreiz zu bieten, um aktiv Schwarzwild zu jagen. In der aktualisierten Richtlinie wird der Einsatz von geprüften Jagdhunden gefördert. Da der Landkreis bereits die Kosten für die notwendigen Trichinenuntersuchung übernommen hat und das Land die Einführung einer "Pürzelprämie" beabsichtigt, hat der Jagd-Finanzfond die Förderung des Hundeeinsatzes bei revierübergreifenden Drückjagden in den Focus genommen.

Als Anerkennung und als Zeichen der Wertschätzung für die Leistungen der Jägerschaft und Hundeführer im Landkreis Jerichower Land bei der Bejagung des Schwarzwildes und zum Ausgleich des Mehraufwandes wird eine finanzielle Unterstützung in Form von Aufwandsentschädigungen durch den Jagd-Finanzfonds gewährt. So wird aktuell rückwirkend ab dem 01.10.2020 bis zum 31.01.2021 der Einsatz von geprüften Jagdhunden auf revierübergreifenden Drückjagden im Jerichower Land mit 25,00 € pro Hund und Jagdtag gefördert. Die Auszahlungsanträge sind spätestens bis zum 28.02.2021 an den Bauernverband Jerichower Land e.V. zu richten.

Die Richtlinie wurde von den Vertretern des Finanzfonds, Herr Meyer, im Einvernehmen mit dem Kreisjägermeister Herr H. Meyer, sowie dem Geschäftsführer des Bauernverbandes Jerichower Land, Herr Deumelandt und Landrat Dr. Burchhardt beschlossen.

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