Rahmenbedingungen

Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Grundlage einer Förderung von Vorhaben ist die Einordnung in die Lokale Entwicklungsstrategie und ein positives Votum der LAG Efi. Die Förderung von LEADER-Vorhaben muss zusätzlich den Voraussetzungen der Richtlinien des Landes, die den LEADER/CLLD Prozess unterstützen, entsprechen. Die LAG wird dies bei der Auswahl der Projekte berücksichtigen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Förderung von Projekten zur nachhaltigen Entwicklung über zwei Richtlinien möglich:

  • RELE-Richtlinie Teil A und D, des MULE, Zuwendungsbehörde ALFF Altmark mit Sitz in Stendal,
  • LEADER-Richtlinie Teil B und C (D später), des MF, Zuwendungsbehörde Landesverwaltungsamt Ref. 409 mit Sitz in Halle.

Wie und bis wann müssen die Projektvorschläge der LAG vorliegen?

Die Projektvorschläge zur Umsetzung von LEADER-Maßnahmen für das kommende Jahr sollten bis spätestens Sommer des Vorjahres eingereicht werden. Dies sollte per E-Mail an winkelmann.h@lgsa.de sowie per Post mit Unterschrift an: Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH / LEADER-Management Heike Winkelmann / Große Diesdorfer Straße 56/57 / 39110 Magdeburg gesandt werden. Die Projekte sind unter Verwendung des als Anlage beigefügten Projektbogens einzureichen. Nur vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Bögen werden bei der Auswahl berücksichtigt. Der Projektbogen kann auch direkt beim LEADER-Management abgefordert werden.

Wie erfolgt die Projektauswahl?

Jede LEADER-Region in Sachsen-Anhalt verfügt über ein Fördermittelbudget. Zur Inanspruchnahme des Budgets müssen alle Projekte ein Auswahlverfahren durchlaufen. Dieses Verfahren ist umfänglich in der LES auf den Seiten 6/7 dargestellt.

Die eingereichten Projektbögen werden durch den LAG Vorstand mit Unterstützung des LEADER-Management gesichtet und bewertet. Dies erfolgt mittels Kriterienkatalog der LES, der abschließend durch die MV noch zu beschließen ist. Neue Akteure haben die Möglichkeit ihr Projekt auf einer Mitgliederversammlung vorzustellen.
Der Vorschlag der Bewertung wird in der Mitgliederversammlung besprochen und abschließend ein Beschluss gefasst. Mit der Bewertung erfolgt eine Einstufung der Projekte in einer Prioritätenliste. Über die Einstufung als LEADER-Projekt und der Prioritäteneinordnung entscheidet die Mitgliederversammlung der LAG.

Diese Prioritätenliste 2017 muss am 10. November jeden Jahres zur Genehmigung beim Landesverwaltungsamt eingereicht werden. Um diesen Zeitplan einhalten zu können, wird die LAG spätestens Anfang November eine Mitgliederversammlung durchführen. Nach diesen Terminen können keine Projekte für die Umsetzung im Folgejahr nachgereicht werden! Alle Träger werden über die Ergebnisse der Auswahlentscheidung informiert.
 

Wie sieht eine mögliche Förderung aus?

RELE-Richtlinie (nur investive Baumaßnahmen)

 

LEADER-Richtlinie (investive Maßnahmen, Konzepte, Studien und Projektmanagement)

Gemeinden

max. 350.000 EUR, bis zu 65 % der förderfähigen Kosten
(+10 % LEADER-Bonus) = 75 %
Mindestzuwendung = 5.000 Euro


Vereine, Privaten, Unternehmen und Kirchen
max. 50.000 EUR bis zu 35 % der förderfähigen Kosten (+10 % LEADER-Bonus) = 45 %
Mindestzuwendung = 1.000 Euro

Gemeinden, gemeinnützige Einrichtungen und Vereine

Max. 350.000 EURO, bis zu 80% der förderfähigen Kosten bei investiven Maßnahmen
Max. 20.000 EURO, bis zu 80/90% der förderfähigen Kosten für Konzepte und Studien
Max. 7.000 EURO/Jahr, bis zu 80% der förderfähigen Kosten beim Projektmanagement

Private, Unternehmen
Max. 50.000 EURO, bis zu 50% der förderfähigen Kosten bei investiven Maßnahmen
Max. 20.000 EURO, bis zu 50/90% der förderfähigen Kosten für Konzepte und Studien
Max. 7.000 EURO/Jahr, bis zu 50% der förderfähigen Kosten beim Projektmanagement
Mindestzuwendung Gemeinden= 7.500 Euro, Vereine/Private/Unternehmen = 2.500 Euro

Die aktuellen und konkreten Fördertatbestände können der jeweiligen Richtlinie in der aktuellen Fassung entnommen werden. Die Umsatzsteuer zählt zu den förderfähigen Ausgaben, soweit der Träger nicht abzugsberechtigt ist. Die Richtlinien und Merkblätter sind auf der Homepage des LEADER-Netzwerkes veröffentlicht.

 

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