Stadt Jerichow

Mit seinen fast 270 km² gehört Jerichow flächenmäßig zu den größten Gemeinden Deutschlands. Zur Einheitsgemeinde gehören 12 Ortschaften, 33 Ortsteile und 15 kleinere Ansiedlungen. Der biblisch anmutende Name erklärt sich aus der slawischen Sprache und steht für „Burg des Tapferen“. Das passt, denn Herzstück der Stadt Jerichow, die an einem alten Elbarm liegt, ist das altehrwürdige Kloster Jerichow – der älteste Backsteinbau Norddeutschlands. Früher lebten die Prämonstratenser in diesem romanischen Sakralbau, heute tummeln sich hier vornehmlich Touristen. Im Dormitorium, dem Klostermuseum, kann man sich umfassend über die Historie informieren und abschließend einen guten Tropfen aus der Brennerei probieren. Ein weiteres Highlight sind die jährlich stattfindenden „Jerichower Sommermusiken“, die von Mai bis September zahlreiche Fans anziehen.

Da der Fiener Bruch im Süden des Stadtgebietes eines von nur noch drei Brutgebieten der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Großtrappen, des schwersten flugfähigen Vogels ist, wurde im Gebiet der Gemeinden Tucheim, Karow und Paplitz bereits 1979 das Großtrappen-Schongebiet Karow mit einer Größe von 5.780 Hektar eingerichtet.

Stadt Jerichow

Karl-Liebknecht-Straße 10
39319 Jerichow
Telefon: 039343 927-0
Fax: 039343 927-30
E-Mail: post@stadt-jerichow.de
Webadresse: www.stadt-jerichow.de

Bürgermeister: Herr Harald Bothe
Ortschaften: Brettin, Demsin, Jerichow, Kade, Karow, Klitsche, Nielebock, Redekin, Roßdorf, Schlagenthin, Wulkow, Zabakuck