Integrationskonzept im Landkreis Jerichower Land

Bereits seit dem Jahr 2011 verfügt der Landkreis Jerichower Land über ein Integrationskonzept. Im Kontext der "Flüchtlingskrise" ab Herbst 2015 hat der Landkreis Jerichower Land ca. 1.550 Asylbewerber und Flüchtlinge in Gemeinschafsunterkünften (GU) und Wohnungen in den Kommunen Burg, Genthin und Jerichow (OT Brettin) untergebracht. Gegenwärtig leben 675 Flüchtlinge mit Bleiberecht und 327 Asylbewerber (im Asylverfahren) im Landkreis Jerichower Land (Stand 31.12.2016).

Um die Asylbewerber und Flüchtlinge nachhaltig in die Gesellschaft zu integrieren, bedurfte es einer Neukonzeptionierung der Integrationsarbeit in den Kommunen des Landkreises.

Der Fokus des nun vorliegenden Integrationskonzeptes richtet sich auf Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und anerkannte Flüchtlinge mit einem Bleiberecht und der Absicht in den Kommunen des Landkreises ihren Lebensmittelpunkt zu finden.

Resultierend aus der Arbeit der Netzwerkpartner (Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbände, Vereine etc.) wurden gemeinsame Leitlinien in der Integrationsarbeit formuliert sowie Unterstützungsangebote und Handlungsempfehlungen in den folgenden kommunalen Handlungsfeldern der Integrationsarbeit festgeschrieben:

  • Unterbringung und Betreuung,
  • Sprache,
  • Bildung,
  • Ausbildung und Arbeit,
  • Integration durch Sport,
  • Bürgerschaftliches Engagement

Damit legt das Integrationskonzept den Grundstein für ein strategisch geplantes Integrationsmanagement auf kommunaler Ebene.

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