BAB 2 bei Burg freigegeben
Heute, 28. Juni 2026 erfolgte um 14:30 Uhr die Freigabe der Bundesautobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Burg-Ost und Burg-Zentrum durch die Autobahn GmbH. Der Autobahnabschnitt musste seit Donnerstag, 25. Juni 2026 aufgrund von hitzebedingten Schäden für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen Staubildungen auf den Umleitungsstrecken im Bereich Burg.
„Mit der Freigabe des Abschnittes ist im Jerichower Land nun wieder eine ungehinderte Durchfahrt in Richtung Hannover möglich. Der seit Freitag aktive Krisenstab der Kreisverwaltung konnte seine Arbeit am heutigen Nachmittag einstellen, ist jedoch sofort wieder aktivierbar, wenn es die Lage erfordern sollte. Ich danke allen Beteiligten sehr für ihren Einsatz“, erklärt Landrat Dr. Steffen Burchhardt. Der Krisenstab der Kreisverwaltung koordinierte in enger Abstimmung mit der Autobahnpolizei sowie dem Polizeirevier Burg, dem THW und der Bundeswehr den Einsatz, darunter auch die Versorgung der im Stau stehenden Personen durch die vom Deutschen Roten Kreuz geführten Fachdienste Sanität und Betreuung des Landkreises sowie der Motorradstaffeln aus Halle, Weißenfels und der Börde. Unterstützt wurde der Stab dabei beratend vom Kreisbrandmeister Arend Fritzsch, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Christian Maier sowie dem Fachdienst Führungsunterstützung.
Aufgrund einer seit Samstag, 27. Juni 2026 bestehenden Sperrung der A2 in Fahrtrichtung Berlin im Bereich Theeßen und einer möglichen Staubildung auf der Umleitungsstrecke, appelliert der Landkreis an alle Verkehrsteilnehmer sorgfältig zu prüfen, ob eine Fahrt auf der betroffenen Strecke zwingend notwendig ist. Grundsätzlich wird empfohlen, die A2 sehr weiträumig über die A14 bis zum Schkeuditzer Kreuz zur Weiterfahrt über die A9 zu nutzen.
Wer trotzdem eine Fahrt antritt, sollte sich entsprechend längere Wartezeiten einstellen und ausreichend Getränke sowie Verpflegung mitführen. Zudem wird empfohlen, regelmäßig benötigte Medikamente stets griffbereit im Fahrzeug mitzuführen. Insbesondere bei den derzeit hohen Temperaturen kann es sinnvoll sein, zusätzliche Vorsorge zu treffen. Hierzu gehören beispielsweise eine Kühltasche mit Getränken und gekühlten Tüchern.
Darüber hinaus sollten Verkehrsteilnehmer die aktuellen Verkehrsinformationen der regionalen Medien verfolgen. Sowohl auf der Autobahn als auch auf den Umleitungsstrecken sind konsequent Rettungsgassen zu bilden und freizuhalten. Aufgrund der Waldbrandgefahrenstufe 5 wird im gesamten Bereich eindringlich darauf hingewiesen keine brennenden Gegenstände aus dem Auto zu werfen.